Vorlage:2019-01

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21.1.2019
Brexit-Deers geben nicht auf - Prinz Philip soll König werden
von Kamelurmel

Die Brexit-Deers, zu deutsch "die Britischen-Ausgangs-Hirsche", also jene Ladies und Gentlemen, bzw. jene Hirschaften, welche im Namen der Herde Großbritanniens Großbritannien der EU entziehen wollen, ja es von da bis ans Ende der Welt weg ziehen wollen, also bis an den Rand der Erdscheibe oder darüber hinaus, setzten heute ihre sinnlosen Debatten über einen Brexit-Deal fort, den man mit der EU vorher noch schließen könne. Unter den Hirschaften, die den Wegzug der Insel konsequent durchziehen wollen, ragt bösonders das Tee-Reh Samay hervor. Es will nach dem Brexit zurücktreten, und ist daher am meisten dahinter her, dass es nun kein Stoppen oder Zaudern mehr gibt. Es kommt ihm zupass, dass nun die IRA wieder Bomben bastelt, weil ihm das erfolgreich jegliche Restlust nimmt, den Brexit noch einen weiteren Tag lang aufzuschieben. Samay, das eigentlich scheue Tory-Reh, will endlich in Rente, um dann dem angesagtesten Club Londons beizutreten, dem Oberhaus, als Lady Gaga des vereinigten Königreiches. Das also ist ihr Plan B, den heute die Parlamentsabgeordneten des prollvollen Unterhauses sich anhören mussten. Etwaige Änderungsanträge könnten nächste Woche gestellt werden.

Noch vorige Woche hatten die Unterhaus-Abgeordneten dem Tee-Reh Samay in einem "Misstrauensvotum" doppelt ihre Unterstützung verweigert, zuerst, indem sie der Hirschkuh den von ihr mit der EU ausgemachten Kuhhandel verboten haben, und dann noch einmal, indem sie ihr nicht mehrheitlich das Misstrauen aussprachen - sprich: Die Mehrheit hatte kein Misstrauen, d.h. dass sie ihr nicht trauten, "Miss Brexit" sein zu können. Dabei wäre es so einfach gewesen: Vor einer Misswahl muss frau sich eben etwas luftiger anziehen, sonst sieht mann ja garnicht, dass sie die Abstimmung wirklich gewinnen will!

Und heut' stand sie da und konnte nicht anders, stur in ihrer Meinung, um ihres frühestmöhlichen Renteneintritts willen, den Britenaustritt frei nach Angel Kamelkerl als alternativlos hinzustellen. Noch ein Referendum? Pustekuchen? Iss nich! Jedenfalls mit Tee-Reh Samay. Jamei. Oder vielmehr: "Jomei". Wozu konservative Parteivorsitzende doch alles fähig sind. Markus Söder, gib uns den Bexit! Bayern frei statt Freistaat Bayern. Und endlich Bayern München nicht mehr in der Bundesliga. Endlich Chancengleichheit!

Aber bevor wir hier ins Schwärmen kommen über einen möglichen Bexit: Was wird nun aus dem vereinigten Königreich, wenn sein Ober-Reh es so an der Nase herum und so aus der EU heraus führt? KameloNews forschte nach bei den Brexit-Deers. Diese haben bereits ihre Geweihe gespitzt für die "Glorious Revolution 2.0": Mit dem Brexit werden nämlich auch die Tage der Queen gezählt sein. Sollte sie sich weigern, zurück zu treten, wird sie nach Windsor verfrachtet, und dieses britische Musterdorf in die Unabhängigkeit entlassen. König des vereinigten, oder vielmehr dann auseinanderfallenden Königreiches wird Prinz Philip, der von den Brexit-Deers als Muster eines deutschen Hirschen angesehen wird, als Heiland einer heilen kleinen Inselwelt mit drei Bergen und Eurotunneleisenbahnverkehr ... hinter dem Hadrianswall, der sie von Schottland trennt ... und der Isle of Man als Fluchtburg der Londoner Finanzwelt ... und neuen Kolonien: Kamelonien, Kamelien, Kameltalonien - erst Europa, dann die ganze Welt - nein die wird abgeschafft und vollständig durch den "Commonwealth" ersetzt!
19.1.2019
Der alte Horst ist weg...
von Vondentotenauferstanden
... , und so stellt sich natürlich sofort die Frage tja, WER behöckert jetzt eigentlich den freigewordenen CSUUU-Horst ??? Doch nicht etwa der Markus, der söderlt doch immer noch rum in seinem ungewohnten Amt als LandesVater/Mutter/Divers (gendergerecht !) ... und so lange bleibt der Bayerische Horst tatsächlich unbehorstet - und unbehöckert!!! Immerhin, vielleicht lernt der Horst sein Ministerium jetzt überhaupt erstmal von innen kennen, da er nun nicht mehr dem Zentralkommitee der CSU vorsitzend die Partei zentral kompromittieren muss.
19.1.2019
Schluss mit Hanse: Hamburg verliert Kaufmannsstadtstatus
von Kamelurmel

Hamburg hat ein Problem. Nicht die Rote Flora, sondern, wie immer, die Elbphilharmonie! Beim Auftritt des "Vierten Tenors" Jonas Kaufmann hörte das Publikum sage und schreibe nichts. Das ist nicht ungewöhnlich. Doch diesmal war alles anders, denn die neue Ticket-Agentur verkaufte die Eintrittskarten nicht ausschließlich an Taubstumme wie vertraglich festgelegt. Dadurch war diesmal 99% des Publikums wegen des Hörerlebnisses da, und siehe da: Es blieb aus. Gnadenlos kam nun die akustische Untauglichkeit des hundertemillionenschweren Konzertsaales zum Ohrschein! Die Bösucher forderten empört an der Kasse Scheine zurück, die sie dort als Eintritt hatten abgeben müssen. Ein Scheinkonzert ohne Töne - so einen Konzert-Skandal hatte es in der klassischen Musik seit dem "Sacre" anno 1913 in Paris nicht mehr gegeben!

Star des Abends war der lyrische Tenor Jonas Kaufmann. Des ausgebliebenen Applauses wegen verließ enttäuscht Kaufmann's Jonas den Ort des Grauens und verschwand in der Hafenbar "Walfisch". Nein, sagte er dort dem KameloNews-Reporter beim letzten Bier: "Elbphilharmonie, nimmermehr, Hamburg, adé." Als sein Handy piepte, nahm er es, und las eine Nachricht von Wott-Sepp, der ihm anbot, den nächsten Hamburger Auftritt in der Roten Flora zu machen. "Ach ja", seufzte Kaufmann, "an einem anderen Auftrittsort in Hamburg, vielleicht!" Viel leichter wurde es ihm dadurch aber nicht, und Experten bezweifeln, dass Jonas Kaufmann die Stadt Hamburg je wieder betreten wird - so betreten, wie er nach diesem Auftritt drein schaute, nein, das ist ihm so peinlich, das will er nicht mehr erleben.

Das brachte den SPD-Nobody Peter Tschentscher auf den Plan, den Mann den niemand kennt, der aber, tatsächlich, Erster Bürgermeister der freien Hansestadt Hamburg ist. Alles andere als Seufzen war ihm anzumerken, als er von dem Missgeschick erfuhr. Er befahl seinem Finanzsenator sofort, viel Geld aus der Hansestadtschatulle locker zu machen, um den Konzertsaal umgehend flott zu machen für Konzerte, die auch gehört werden sollen. Schließlich hat der Saal ohnehin nur lächerliche 866.000.000 Euro gekostet. Einer Hansestadt aber stünde nur ein milliardenschwerer Musentempel gut zu Gesicht.

Aber eine Hansestadt ohne Kaufmann ist so tot wie der Fisch auf dem Hamburger Fischmarkt. Wenn der Kaufmann nicht wieder kommt, ist es aus mit Hanse. "Stadt Hamburg" wird sie sich nur noch nennen dürfen.

Kamelomini.png MerkelsatzWer den Kaufmann nicht ehrt ist der Hanse nicht wert!
16.1.2019
Seehofer will Mauer durch den Ärmelkanal bauen
von Kamelurmel

Gestern war für Großbritannien das absolute High: Das ganze Unterhaus, so heißt dort das Parlament, saß in Unterhosen beisammen und amüsierte sich köstlich an Premierministerin Theresa Mays Weltuntergangs-, nein, Empire-Untergangsstimmung, welche nämlich alle Abgeordneten für unbegründet hielten, denn sie waren alle nicht zurechnungsfähig, da vollgepumpt mit einer Modedroge der Insulaner, nämlich Brack (gesprochen wie Crack, also Bräck). Das ganze irgendwie traurig anzusehende Schauspiel, nein Lustspiel, ja es ging ordentlich zur Sache, war wie ein Sit-In von Hippies im absoluten High von einer billigen Droge - nennen wir die Veranstaltung also Brack-Sit. Am Ende bekamen einige der Nackerten doch noch Mitleid mit der einzigen angezogenen Dame im hohen, nein tiefen, äh, unteren Hause, und stimmten für ihren Antrag. Doch die meisten sahen die Erfüllung ihrer Lüste darin, dagegen zu sein. So stand nach der Abstimmung nur sie allein nackt da.

In gesitteteren Landstrichen wie Bayern schlug die Kunde von der britischen Sittenverderbnis wie eine Bombe ein. Nein, Briten in Bayern, sowas will man nicht mehr haben, nicht mal beim Oktoberfest. Zum Glück ist der Bundesinnenminister ja gerade ein Bayer. Der kann ja eine Mauer durch den Ärmelkanal bauen, damit keiner von denen mehr rüberkommt. Lujja.
8.1.2019
Bis ans Ende der Welt
von Nomel

Und noch einmal Britannia. In so ungefähr genau einer Woche, soll es nun endlich so weit sein, Großbritannien wird Europa verlassen. Schon lange hat sich der Staat vom europäischen Inkontinent entfernt, so dass er heute eigentlich nur noch eine Insel ist. Aber das reicht Briten nicht, sie wollen ganz, ganz weit weg. Das ist allerdings nicht so einfach, denn bekanntlich ist die Erde eine Scheibe und eine Scheibe hat immer auch einen Rand und von dem kann man herunterfallen und das auch mal sehr tief. Das wäre dann ein endgültiger und unumkehrbarer Absturz. Um den zu vermeiden hat man nun mit Europa über ein paar Sicherheitsanker verhandelt, die das absolute Chaos für den Fall der Fälle verhindern sollen. Das passt vielen Briten aber nicht, die Vorstellung zu einem Anhängsel von Europa zu werden, ist gerade für SIE unerträglich - Dann schon lieber abstürzen und auf das Danach warten, sofern es dies denn geben sollte. Es gibt auch welche, die wollen zurück in den Kontinent und das Inseldasein aufgeben und so wird weiterhin putzmunter in alle Richtungen diskutiert. Für die Geographie ist der augenblickliche Zustand deshalb unerträglich, mal rutscht die britische Insel kilometerweit nach Norden und mal nach Süden, manchmal sieht es aus, als würde sie untergehen und manchmal wirkt es als schwebe sie kilometerweit über dem Atlantik. Und dann kehrt sie wieder ganz plötzlich an ihren Platz zurück als wäre nie etwas gewesen. Satellitenbilder werden daher z. Zt. nur noch als temporäre Mitteilungen weitergeben, die sich nach wenigen Minuten selbst löschen. Es würde sicherlich aber niemanden wundern, wenn sich in der nächsten Woche nicht nur die Insel verschiebt, sondern die gesamte Abstimmung über die Loslösung gleich mit.

Siehe auch.png Siehe vielleicht:  Scheibenwelt
6.1.2019
Kamelaufstand gegen die hirschende Klasse
von Kamelurmel

Zirkus ist wie Zeitarbeit: Das Vergnügen der Arbeit ist kurz, dann heißt es, sich mühsam auf den oft erst zu findenden Weg zum nächsten Ort zu machen, wo kamel sein Können zeigen darf. Somit gehören arbeitnehmende Kamele in Deutschland zu den ziehenden Arbeitsplatznomaden, jenen unter prekären Lebensverhältnissen von geringem Verdienst in stetem Wechsel mit Hartz IV ihr Dasein in diesem unserem schönen Kamelonien fristenden stolzen Höckertieren, denn ihr Arbeitsplatz ist zumeist ein Zirkus. Doch, oh Wunder, der Stolz dieser dem Prekariate angehörenden Kamele regt sich auch anderenorts, wo sogar ein Trampeltier regiert, aber im Prinzip immer noch die überkommene alte Hirschaft der Hirsche den Gang der Dinge bestimmt. Hirsch und Kamel, das ist daher hier wie da wie Feuer und Wasser. Und so kann es nicht verwundern, dass nun im Schrein-Zirkus, einer zirzensischen Sensation, von Graf Dracula gegründet, jenem blutsaugenden untoten Hirscher Transsylvaniens, selbstverständlich dem Rotwild angehörend - wild auf Rotes eben - ja, da kann es nicht verwundern, was jüngst bei des Zirkusses Vorstellung in Pittsburgh passierte. Hauptattraktion des Zirkus ist eigentlich die Schreinöffung in der Mitternachtsvorstellung, in welcher dem Zirkusdirektor Frischblut zugeführt wird in Form einer Jungfrau. Nun kam es, dass ein unartiges Kind, welches neidisch war, dass andere Kinder auf dem Zirkuskamel reiten durften, diesem eine Schaufel vor die Hufe warf, als es gerade in vollem Trab war. Schaufeln sind aber für Kamele Symbole des Bösen schlechthin, Symbol der "Schaufeln" als Geweihe tragenden dämlichsten aller Hirsche, der sogenannten Damhirsche. Das Kamel sah noch rechtzeitig das Hindernis auf seinem Weg durch die Arena, und im Bruchteil einer Sekunde kochte es vor Wut über, weil das Hindernis eine Schaufel war, Inbegriff des roten Tuches, mit welchem man Höckertiere bislang noch auf jede Palme gebracht hat. Seine ganzen gesunden Instinkte gegen die widerliche Hirschaft der dämlichen Geweihträger entfaltete es, nur war kein Damwild da, so dass ersatzweise kamelreitenwollende Kinder und sie Iphonotografiernde Eltern Opfer dieses spontanen Kamelaufstandes wurden. Fazit:

Kamelomini.png MerkelsatzKamele haben zwar den besten Humor, aber auf die Schippe nehmen dürft ihr sie nicht!