Vorlage:2026-10

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16.10.2026
Bundeskamelanzler erwartet radikale Vereinfachung der Bürger durch Digitalminister
von Saharasani
Der Bundeskamelanzler Frühchen Merz - eigentlich heißt er Friedrich Merz, aber da er früher Kanzler werden durfte als seines Vorgängers Amzzeit uhrsprünglich hätte dauern sollen, wird er nur mit dem Spitznamen Frühchen gerufen - Merz also dankte seinem Digitalminister Wildbär für seinen bärigen Bürgerdigitalisierungsplan. Durch die darin vorgestellte umfangreiche Schnittstelle zur Bürokratie werde der bürokratiekompatible Bürger 2.0 geschaffen, dem kein Antrag mehr zu schwer ist: Gedacht, gemacht. So bürgerfreundlich. Kein Verschimmeln von Anträgen auf Papier mehr in den Ämtern, sondern bedarfsgerechte staatliche Leistungserbringung in Echtzeit. Während für Merzes Widersacherin Merkel das Digitale noch Neuland war, wird jetzt der Digitale das Digitale von vorgestern ersetzen: Der digitale Bürger. Nicht nur das Kunstmuseum Würth soll erweitert werden, nein, Kunstgenuss werde Bürgerpflicht und folglich jedes Dorf und jeder Weiler eine Dépendance der Berliner Staatsgalerie bekommen. Auf diese Weise werde KI (=künstlerische Intelligenz) jeden Bürger, ja selbst das dümmste Kamel aufmotzen zu einer Intelligenzbestie, welche die höchste Bürgerkunst, d.h. die Antragsausfüllung praktisch identisch macht mit der damit ausdrücklich gewünschten sofortigen staatlichen Leistungspflichterfüllung.
15.10.2026
Digitalminister erwartet radikale Vereinfachung für die Bürger dank Digitalisierung
von UlliVonPulli

Der Digitalminister Wildbär erwartet radikale Vereinfachung durch Digitalisierung für die Bürger dank Digitalisierung. Er war bereit mit Kamelopedia ein kurzes Interview zu führen über die enormen Vereinfachungspotenziale gerade bei der Kommunikation mit Behörden.

Digialminister: "Gerade für sehr alte Menschen ist es eine Zumutung, ständig zur Behörde zu müssen. Oft ist es dort auch sehr unübersichtlich, was es doppelt kompliziert macht. Zum Glück ist liegt die Digitalisierung vollständig im Plan, sodass wir gerade diesen alten Menschen eine radikale Vereinfachung bieten können. Statt umständlich zum Rathaus zu fahren, können Sie jetzt alles bequem und kinderleicht zuhause vom Sofa aus erledigen."

Kamelopedia: "Können Sie uns kurz schildern, wie dann die Kommunikation mit den Behörden aussehen wird?"

Digialminister: "Ja gerne. Der Bürger initiiert im kommunalen Fachportal eine Dienstleistung, die dem Schriftformerfordernis gemäss Paragraph 3a VwVfG unterliegt. Das Portal leitet über Protokolle wie SAML 2.0 oder OpenID connect (ODC) eine Authentifzierungsanfrage an ein zentrales Interoperabilitäts-Gateway (z.B. das Nutzerkonto / BundID) weiter. Der dezentrale eID-Server der Verwaltung weist sich dann gegenüber dem eID-Chip aus. Hierfür wird ein gültiges von der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate ausgestelltes Berechtigungszerfifikat inklusive einer kryptographischen Public-Key-Infrastruktur (PKI) präsentiert. Zur Verhinderung des unbefugten Auslesens über die NFC-Schnittstelle wird zwischem dem Erfassungsgerät und dem Chip das PACE-Protokoll unter Verwendung des nutzerseitigen 6-stelligen Wissensträger ausgeführt. Hierfür wird ein elliptischkurven-basierter symmetrischer Sitzungsschilüssel auch Ephemeral Key geannt, zur Ende-zu-Ende Verschlüsselung generiert. Der Chip prüft dann das Berechtigungszertifikat auf die angeforderten Datenfelder. Nur die explizipt im Zerfikat und vom Nutzer quittierten Attribute werden freigegen. Der eID-Server liest die Daten aus und verifiziert die Echtheit der Smartcard via Passive/Active-Authentification und signiert eine digitale SAML-Assertion. Diese wird an das Kundenportal retransmittiert. Die Fachanwendung übernimmt die verifizierten Stammdaten aus dem SAML-Datensatz redundanzfrei in den Online-Antrag. Diese ersetzt im Sinne des Paragraph 3 a Abs. 2 VwVfG die eigenhändig Unterschrift durch eine qualitifiverzierte elektronische Signatur (QES) bzw. den eID-Identitätsnachweis."

Kamelopedia: "Eine unglaubliche Vereinfachung. Bisher mussten die Leute doch tatsächlich umständlich ins Rathaus gehen und ihren Pass vorzeigen. Schön, dass das jetzt nicht mehr nötig ist."
7.10.2026
Daach der Republik - 77 Jahre DDR
von Kamelurmel
Das d macht den Unterschied: Der "Daach der Republik (DdR)" und das, was nun 77 Jahre alt ist, die "Deutsche Demokratische Republik (DDR)". Und beides ist heute, der 77ste DdR und die DDR 77 Jahre alt. Der Daach der Republik war auch immer Daach des RePubLik: Der Jubeltag der DDR wurde immer feierlich beendet mit einem RePubLik, dem von der HO-Gaststättenleiterin des "Pub", der Eckkneipe im englischen Stil, selbstkredenzten Lik(örchen) für Re(he), dem "RePubLik". Die zu dem Ritual geladenen Rehe berieten gestern, ob es nicht Zeit ist, die "Deutsche Demokratische Rehpublik" umzubenennen in "Deutsche demographische Republik". Denn in einigen Bezirken der DDR habe doch seit nun schon 37 Jahren die Bevölkerung Besorgnis erregend abgenommen. Was da wohl vorgefallen sein muss vor 37 Jahren? Etwa Migration???. Von Leuten, die in ihrer neuen Heimat im Westen bis heute als Ossis gedisst werden? Es muss ja ganz furchtbar sein im "goldenen" Westen. Denen geht's wie dem König, für den Alles was er berührte zu Gold wurde - vonwegen "wenn ich König von Deutschland wär". Sachsen-Anhalt will jetzt die wegmigrierten Sachsen-Anhaltiner zurück holen - remigrieren ins wahre Paradies - so erklärte es gestern ihr neuer Landtagspräsident. Ehrengast beim Likör-Kränzchen im Eck-Kneipchen war diesmal Egon Krenz. Er zitierte die Bibelstelle mit den sieben guten Jahren und den sieben schlechten. In Sachen DDR seien es nun schon 40 gute, aber erst 37 schlechte. "OH" japste da freudig die HO-Gastättenleiterin angesichts von derart prophetischen Worten des niemals offiziell abgesetzten SED-Vorsitzenden, und seufzte glücklich: "nur noch 3 schlechte Jahre!"
6.10.2026
Dreibund 2.0 zieht in den Krieg
von Kamelurmel

Der Dreibund wurde dereinst geschlossen von drei Ländern in Mitteleuropa: Kaiser Wilhelms Deutschem Reich, Kaiser Franz Joseph Emus Kaffeerösterreich und König Umberto Rainerio Carlo Emanuele Giovanni Maria Ferdinando Eugenio di Savoia aka Umberto I. sein Italien schlossen ihren Bund im Jahr 1878. Dieser hielt bis 1915, als König Vittorio Emanuele der Dritte von Italien im ersten Wurstkrieg den Wiener Würstchen auf die Pelle rückte statt weiter dem Bündnis treu zu sein, denn er wollte den Wienern ihre Kaffeeröstereien klauen und damit das italienische Barristagewerbe gründen.

Seit 2026 gibt es einen neuen Bund, den Dreibund 2.0. Statt christlicher Herrscher haben die drei Länder des neuen Dreibundes Isslammische Herrscher. Die Länder sind Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei, und da es an der Straße von Hornissenmus als auch an der Straße von Babbel-Mund-ab zu Lammlieferengpässen kam, sind die Essgewohnheiten der Isslammischen Herrscher als auch ihrer durchweg Isslammischen Untertanen seit neuestem gefährdet. Als Schuldige wurden die Huthis, die Möchtegernhutaufhaber des Jemen, ausgedeutet, weil sie so dumm waren, das neue Verteidigungsbündnis in Saudi-Arabien anzugreifen. Seit dem 5. Oktober wird nun zurückgeschossen, nicht von Saudi-Arabien, sondern vom ganzen Dreibund 2.0. In Afrika droht ein neuer Krieg in Äthiopien die Kleinkriege in der Umgebung zu einem verwickelten Großkrieg zu vereinigen. In Europa wird aufgerüstet gegen Russland, und sogar in Kanada gegen die USA, damit es nicht vom Neuzeit-Caligula Donald Trampeltier als 51. Bundesstaat vereinnahmt wird, um Amerika Gräte zu machen. In Kamelumbien muss der neugewählte Präsident sein Wahlversprechen einlösen, nämlich den Antidrogenkrieg im Lande wieder aufzunehmen. Australien metzelt weiterhin aufständische Dromedare nieder und meldet dennoch als einziger Kontinent eher Waldbrand- als Kriegsgefahr. Es besteht aber insgesamt nun die reale Gefahr, dass die Welt, wie wir sie kennen, unsere herrliche Erdscheibe, durch einen erneuten Wurstkrieg endgültig in Wurstform gebracht wird.

Tipp: Wem das alles Wurst ist, der oder die jenige müsste diese turbulenten Zeiten theoretisch (Wurstkriegstheorie) noch am ehesten lebend überstehen.
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