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KameloNews-Archiv
Zitat "tageszeitung": Shoja Khalilzadeh hatte geschossen. Jubel im Team Iran. Der Schütze reißt sich das Trikot vom Leib und nimmt die fällige gelbe Karte dankend an. Dann meldet sich der VAR. Abseits. Ein halber Schuh war zu weit vorn.
Ein halber Schuh? Geht's noch, FIFA? Wie infantil muss die Führung des führenden Weltverbandes aller Weltverbände denn sein, um solch totalen Quatsch an Einspruch durch neuartige Präzisionsmessungen mit KI-Unterstützung gegen hart erkämpfte Tore zu erlauben? Und das nicht durch den "4. Offiziellen", sondern die nachrangigen Kellerkinder des Schiedsrichter-Teams. Natürlich war die Entscheidung günstig für die LeserInnen von Kamelopedia und KameloNews, da die bei dem Spiel doch bestimmt alle zu Ägypten gehalten haben. Durch die Annullierung des iranischen Tores wegen dem halben Schuh, oder war es in Wirklichkeit wegen des grausamen Ayatollah-Regimes von Persien, für das die iranischen Fußballspieler nix können? Durch diese Annullierung kam Ägypten nicht unter die Räder bei dem am Ende unentschiedenen Spiel mit den allzuentschiedenen VAR-Kellergespenstern. Ägypten wäre auch ohne den Punkt in die Finalrunden gekommen!
Die Abseitsregel muss auch von der VAR-Gehirnelektronik danach beurteilt werden können, ob ein Linienrichter das Abseits hätte erkennen können. Und die erkennen so knappe Situationen doch eher, wenn ein ganzer Fuß zu weit vorne ist. Die ganze Natürlichkeit von Fußballmatches geht verloren durch diese "Schiri-Ultras" im VAR-Keller wie beim Spiel Ägypten-Iran.
Holla die Waldfee: Bauprojekt Stuttgart 21 wird noch 3 Milliarden Euros mehr verschlingen als bisher verlautbart, und noch ein Jahr später fertig. Die Beschäftigungstherapie für ein paar zweitklassige Baufirmen wird also weiterhin ein lukratives Geschäft bleiben, nun fast schon mit Ewigkeitsgarantie - sichere Jobs bis zur Rente mit 77!
Die Deutsche Bahn AG wird aus Protest Stuttgart nur noch weiträumig umfahren, damit die Stadt am täglichen Autostau dank dem selbstauferlegten Denkverbot der etablierten Politiker in Sachen "Verbrennerverbot" wieder ersticke. Was also tun mit einem zertifiziert hochverkompliziertifiziert zusammengetüftelten Wartungshorror versprechenden Kellerbahnhof, den kein Zug jemals anfahren wird?
Die WM 2026 zeigte nun, was Sache ist: Statt Klimaschutz macht man in der westlichen Führungsnation Anpassung an die Klimaerwärmung, z.B. mittels um 13 Grad runtergekühlten Fußballstadien. Der VfB Stuttgart will nun auch ein klimatisiertes Stadion. Platz genug wäre da. Da wo eigentlich der Kellerbahnhof entstehen soll. Also sollen nicht nur die eingebauten aber verkehrten Signaltechnikkabel rausgerissen werden, sondern auch die verlegten Gleise. An die Stelle der Bahnsteige kommt grüner Fußballrasen, für Tribünen ist weniger Platz als früher, aber das kann man ja auch den Amerikanern nachmachen: Ticketpreise für Fußballspiele drastisch "marktkonform demokratisch" erhöhen, und die Einnahmen werden sogar höher als zuvor trotz weniger ZuschauerInneN. Schließlich sei doch der VfB der beste Fußballclub von allen. Das unterirdische Stadion wird für neuartigen unterirdischen Fußball stehen. "Den haben wir jetzt schon drauf" sagte stolz der Sportdirektor des Vereins.
Die Bahnvorstandvorsitzende Palla bestätigte die Sinnigkeit des Kurswechsels im Projekt S21. Eine offizielle Untersuchung von Pech und Pannen beim Bahnhofsprojekt habe zu viel Unsinn allein schon in der Planung zutage gebracht, sagte Frau Palla, denn die Pläne waren, nun ist es offiziell begutachtert, Balla Balla.Wer gewinnt die Fußball-WM 2026? Die Analühse der ersten Spiele durch die KameloNews-Spottredaktion ergab:
Gewinnen wird KA!
Karlsruhe? Echt jetzt? Nein, nicht Baden und auch nicht seine Hauptstadt, aber ein KA-Land wird gewinnen.
Kap Verde, Kanada und Katar stehen ganz oben auf der Tippliste der Kamele! Mit dabei bei der WM sind aber außerdem Kamelumbien, Kameledonien und Kamelonien. FIFA-Chef Gianni Infantilo hat aus purer Begeisterung für die bisherigen Spiele der KA-Länder bei dieser WM beschlossen, dass in Zukunft kein KA-Land mehr eine Qualifi-KA-tion für eine WM bestehen muss, um teilnehmen zu können! Bei der WM 2030 werden also Kasachstan, Kamboccia, Kalau und Kamerun dabei sein. Grund für diese posthistorische, d.h. postwendend gefällte historische Entscheidung des Weltfußballverbandes ist, dass, Alle überraschend, Katar, Kanada und Kamelonien ihr jeweils erstes Spiel in der WM zu eins gespielt haben. Katar und Kanada holten sich bei ihren Spielen jeweils ihren ersten Weltmeisterschaftspunkt, Kamelonien sogar den höchsten Sieg im WM-Auftakt, und zu guter Letzt spielten heute die Kapverdischen Inseln den Euer-Opa-Meister Spanien zu null an die Wand. Auch für Kap Verdi bedeutet das den allerersten WM-Punkt! Solche sensationellen Spiele bringen selbst nordamerikanische Stadien zum Kochen! Da kann Bayern-Chef Söder nun getrost seinen Herd abschalten!
Die ganze Fußballwelt würde sich freuen: Katalonien Weltmeister 2030
- allein diese Hymne haut doch Alle von den Socken!
- Eingerückte Zeile