Vorlage:2026-06

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27.6.2026
VAR-Keller, die Grabkammer des Fußballs
von Kamelurmel

Zitat "tageszeitung": Shoja Khalilzadeh hatte geschossen. Jubel im Team Iran. Der Schütze reißt sich das Trikot vom Leib und nimmt die fällige gelbe Karte dankend an. Dann meldet sich der VAR. Abseits. Ein halber Schuh war zu weit vorn.

Ein halber Schuh? Geht's noch, FIFA? Wie infantil muss die Führung des führenden Weltverbandes aller Weltverbände denn sein, um solch totalen Quatsch an Einspruch durch neuartige Präzisionsmessungen mit KI-Unterstützung gegen hart erkämpfte Tore zu erlauben? Und das nicht durch den "4. Offiziellen", sondern die nachrangigen Kellerkinder des Schiedsrichter-Teams. Natürlich war die Entscheidung günstig für die LeserInnen von Kamelopedia und KameloNews, da die bei dem Spiel doch bestimmt alle zu Ägypten gehalten haben. Durch die Annullierung des iranischen Tores wegen dem halben Schuh, oder war es in Wirklichkeit wegen des grausamen Ayatollah-Regimes von Persien, für das die iranischen Fußballspieler nix können? Durch diese Annullierung kam Ägypten nicht unter die Räder bei dem am Ende unentschiedenen Spiel mit den allzuentschiedenen VAR-Kellergespenstern. Ägypten wäre auch ohne den Punkt in die Finalrunden gekommen!

Die Abseitsregel muss auch von der VAR-Gehirnelektronik danach beurteilt werden können, ob ein Linienrichter das Abseits hätte erkennen können. Und die erkennen so knappe Situationen doch eher, wenn ein ganzer Fuß zu weit vorne ist. Die ganze Natürlichkeit von Fußballmatches geht verloren durch diese "Schiri-Ultras" im VAR-Keller wie beim Spiel Ägypten-Iran.

26.6.2026
Stuttgart 21 wird Stadion statt Bahnstation
von Kamelurmel

Holla die Waldfee: Bauprojekt Stuttgart 21 wird noch 3 Milliarden Euros mehr verschlingen als bisher verlautbart, und noch ein Jahr später fertig. Die Beschäftigungstherapie für ein paar zweitklassige Baufirmen wird also weiterhin ein lukratives Geschäft bleiben, nun fast schon mit Ewigkeitsgarantie - sichere Jobs bis zur Rente mit 77!

Die Deutsche Bahn AG wird aus Protest Stuttgart nur noch weiträumig umfahren, damit die Stadt am täglichen Autostau dank dem selbstauferlegten Denkverbot der etablierten Politiker in Sachen "Verbrennerverbot" wieder ersticke. Was also tun mit einem zertifiziert hochverkompliziertifiziert zusammengetüftelten Wartungshorror versprechenden Kellerbahnhof, den kein Zug jemals anfahren wird?

Die WM 2026 zeigte nun, was Sache ist: Statt Klimaschutz macht man in der westlichen Führungsnation Anpassung an die Klimaerwärmung, z.B. mittels um 13 Grad runtergekühlten Fußballstadien. Der VfB Stuttgart will nun auch ein klimatisiertes Stadion. Platz genug wäre da. Da wo eigentlich der Kellerbahnhof entstehen soll. Also sollen nicht nur die eingebauten aber verkehrten Signaltechnikkabel rausgerissen werden, sondern auch die verlegten Gleise. An die Stelle der Bahnsteige kommt grüner Fußballrasen, für Tribünen ist weniger Platz als früher, aber das kann man ja auch den Amerikanern nachmachen: Ticketpreise für Fußballspiele drastisch "marktkonform demokratisch" erhöhen, und die Einnahmen werden sogar höher als zuvor trotz weniger ZuschauerInneN. Schließlich sei doch der VfB der beste Fußballclub von allen. Das unterirdische Stadion wird für neuartigen unterirdischen Fußball stehen. "Den haben wir jetzt schon drauf" sagte stolz der Sportdirektor des Vereins.

Die Bahnvorstandvorsitzende Palla bestätigte die Sinnigkeit des Kurswechsels im Projekt S21. Eine offizielle Untersuchung von Pech und Pannen beim Bahnhofsprojekt habe zu viel Unsinn allein schon in der Planung zutage gebracht, sagte Frau Palla, denn die Pläne waren, nun ist es offiziell begutachtert, Balla Balla.
15.6.2026
KA gewinnt die WM
von Kamelurmel

Wer gewinnt die Fußball-WM 2026? Die Analühse der ersten Spiele durch die KameloNews-Spottredaktion ergab:

Gewinnen wird KA!

Karlsruhe? Echt jetzt? Nein, nicht Baden und auch nicht seine Hauptstadt, aber ein KA-Land wird gewinnen.

Kap Verde, Kanada und Katar stehen ganz oben auf der Tippliste der Kamele! Mit dabei bei der WM sind aber außerdem Kamelumbien, Kameledonien und Kamelonien. FIFA-Chef Gianni Infantilo hat aus purer Begeisterung für die bisherigen Spiele der KA-Länder bei dieser WM beschlossen, dass in Zukunft kein KA-Land mehr eine Qualifi-KA-tion für eine WM bestehen muss, um teilnehmen zu können! Bei der WM 2030 werden also Kasachstan, Kamboccia, Kalau und Kamerun dabei sein. Grund für diese posthistorische, d.h. postwendend gefällte historische Entscheidung des Weltfußballverbandes ist, dass, Alle überraschend, Katar, Kanada und Kamelonien ihr jeweils erstes Spiel in der WM zu eins gespielt haben. Katar und Kanada holten sich bei ihren Spielen jeweils ihren ersten Weltmeisterschaftspunkt, Kamelonien sogar den höchsten Sieg im WM-Auftakt, und zu guter Letzt spielten heute die Kapverdischen Inseln den Euer-Opa-Meister Spanien zu null an die Wand. Auch für Kap Verdi bedeutet das den allerersten WM-Punkt! Solche sensationellen Spiele bringen selbst nordamerikanische Stadien zum Kochen! Da kann Bayern-Chef Söder nun getrost seinen Herd abschalten!


Die ganze Fußballwelt würde sich freuen: Katalonien Weltmeister 2030
- allein diese Hymne haut doch Alle von den Socken!
Das heutige KA-Land-Spiel ging also 0:0 aus und ließ Kap Verde trotzdem wie Sieger dastehen, Spanien hingegen bedröppelt. Auch hier ist die Spiel-Analühse der KameloNews der restlichen Weltpresse und erst recht jeder KI überlegen: Favorit Spanien versagte sich selber den Sieg, weil der größte Spieleranteil des Spanierteams im Rest des Jahres für Barcelona spielt. Es wäre also für Spanien bedeutend schlauer gewesen, ein Nationalteam eines weiteren KA-Landes ins Rennen zu schicken: Katalonien. KA hat's halt drauf, den Rest kann kamel in der Pfeife rauchen ...
9.6.2026
Größter Partykeller Kameloniens wird eingeweiht
von Kamelurmel
Beim Bau des unterirdischen Stuttgarter Hauptbahnhofes ergab sich dieser Tage, dass sämtliche dafür verlegten tausend Kilometer Kabel nur für Hochtechnologie geeignet sind, nicht aber für die sehr spezielle Tieftechnologie so eines Tiefbahnhofes. Nun sollen alle verlegten Kabel rausgerissen werden, und müssten theoretisch durch tieftechnologische ersetzt werden. Da aber das Geld nicht reicht, werden von den zwangsverpflichteten Chefs de la Cuisine Baden-Württembergs zunächst die falschen Kabel zu etwas Richtigem verwandelt: Kabelsalat. Der Kabelvorrat reicht für 1000 Tage Partygästeverköstigung im niegelnagelneuen Bahnhofskeller. Der Neue in der Staatskanzlei, Cem Özdemir, begrüßt, dass so das in Stuttgart unpopuläre Projekt Stuttgart 21 durch das unvergessliche Partyerlebnis endlich dem Neuen Hauptbahnhof eine strahlende Zukunft als Deutschlands Umsteige-Location Nummer Eins beschert. Wenn die 1000tägige Party vorbei ist, soll ein neues Bahnsteigentertainmentkonzept dafür sorgen, dass Verspätungen im neuen Bahnhof gefeiert und nicht mehr bejammert werden.
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