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KameloNews-Archiv
Meckpommeraniens Umwelt- und Wal-Rettungsminister Till Backhaus bekam das Bild nicht mehr aus dem Kopf, das Bild des Delfins, der sich offenbar in die Tiefen des Weltraumes verirrt hat. Er begab sich daher zur Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, welche sofort eine Idee parat hatte, wie der arme Meeressäuger zu retten sei: In der Ostsee lägen doch 3 defekte Pipelines. Nähme kamel all die Röhren zusammen, ließe sich daraus eine Feststoffrakete historischer Reichweite basteln. In Peenemünde hätte kamel ja insgeheim noch immer die gut getarnte Raketenfabrik aus dem 2. Wurstkrieg. Sogleich machten sich die staatlich mecklenburg-vorpommerischen Ingenieure, welche sich bislang durch vorbildliche Wartung der Molli hervortaten, ans Werk. Die geheimen Vorräte an noch vorhandenem V2-Sprengstoff werden als Festbrennstoff eingesetzt. Thomas Reiter von der ESA soll als erfahrener Astronaut den Jimmy genannten Delfin zurückholen in die Ostsee.
Der Bunte Verteidigungsminister Boris Pistolius stellte heute der Presse den neuen Zeitenwender-Stratocaster der Bundeswehr vor. Es handelt sich um eine Heavy-Metal-Waffe, auf welcher tödliche Strato-Sphärenklänge erzeugt werden können. Ein einziger Stratocaster könne z.B. rein phonetisch das komplette Bundeswehrmusikkorps der Jugendoffiziere ausstechen. Am Boden gespielte Töne aus dem Instrument sind bis hoch in die Stratosphäre zu hören. Eine auf dem Stratocaster zu laut gespielte Punk-Melodie kann die ISS zum Absturz bringen. Fragen zum tieferen Sinn der neuen Militär-Stratospherogie vermochte Pistolius wie aus der Pistole geschossen nicht zu beantworten.
Wenn in Berlin über das Ende eines Krieges in Afrika verhandelt wird, dann immer nur zu einem Zweck: Flüchtlingsströme aus Afrika nach Kamelonien zu verhindern. Dank seiner Blackrock-Investment-Kernkompetenz erweist sich dabei der Bunte Kanzler namens Friedrich Merz als Idealbesetzung - keiner kann besser "Verbrenner-Aus-Ausstieg" bastabieren als er, der im bunten Kabinett höchstes Ansehen genießt, und das allein für sein Klarinettensolo über den Beatles-Song "Yesterday", der schon der Lieblingssong von Margaret Thatcher gewesen ist, und nun schon seit Beginn der schwarzroten Koalision auf jeder Bundes- und Landes-CDU-Veranstaltung von Rang vom Chef persönlich intoniert wird. Sein klarer sauerländischer Provinzstadtmusikschulklarinettenklang sagt es unmißverständlich: Zurück in die Kuhzunft, also zünftig zurück ins Zunftwesen, an welchem genesen soll die Volks- äh Wolkenkukukswirtschaft von ihren irrwitzigen DAX- und Dow Jones-Rekorden, die Wirtschaft geleitet wird auf experimentfreien Misskurs (frei nach Habermas herrschaftsfreiem Diskurs, mit adenauerischem Akzent).
Der Konflikt im Sudan verlangt nach einer Lösung ohne Flüchtlinge: Der noch von der spurlos verschwundenen FDP geforderte Stopp des Verbrenner-Aus soll erreicht werden durch Demontage aller Verbrennerbaufließbänder deutscher Autowerke. Wiederaufgebaut werden die Fließbänder in Ländern, die Industrie gebrauchen können als Arbeitsplätze, die ihnen in langen Kriegs- und Krisenjahren verloren gegangen sind. Im Sudan soll der Anfang gemacht werden mit der Produktion des Sudankäfers. Um Amazon nicht noch reicher zu machen, soll die Bestellung über Temu ermöglicht werden. Verbrenner-Rennaissance zum Dumpingpreis. Billige Autopreise als Trost für hohe Spritpreise. König Charles III. will Merz dafür die bronzene Thatcher-Gedenkmedaille verleihen, die niedrigste britische Auszeichnung.Die Spritpreise müssen runter, koste es was es wolle! Das ist der Tenor aus dem heutige vorgestellten Haushaltskonzept der Schwarz-Roten Koalition in Berlin. Um 17 Cent je Liter soll die Mineralölsteuer sinken. Zudem soll jeder Arbeitnehmer wieder eine steuerfreie "Entlastungsprämie" von 1000 Euro erhalten können, wie es sie in ähnlicher Form auch schon zu Zeiten der Corona-Pandemie und der Inflationskrise gab.
Die damit verbundenen Steuer-Mindereinnahmen in Höhe von rund 2 Milliarden Euro soll durch eine Erhöhung der Tabaksteuer kompensiert werden. Experten aus der Tabakindustrie haben errechnet, dass zum Erreichen dieses Zieles jeder Raucher durchschnittlich fünf Schachteln Zigaretten pro Tag verkonsumieren müsste.
Um die entsprechenden Belastungen auf mehr Schultern zu verteilen, beschloss die nicht-ganz-so-große-Koalition die Einführung einer gesetzlichen Rauchpflicht für alle Personen im Alter zwischen 18 und 67 Jahren. Ab 1. Mai 2026 muss jeder Erwachsene mindestens zwei Schachteln pro Tag verpaffen. Schwangere, Kranke sowie Heranwachsende zwischen 12 und 17 Jahren brauchen lediglich einen reduzierten Pflichtkonsum von einer Schachtel pro Tag erfüllen.
Die bayrische CSU hat sich bei den Verhandlungen im Koalitionsausschuss mit ihrer Forderung durchgesetzt, Rentner von zusätzlichen Belastungen durch die neue Rauchpflicht auszunehmen. Schließlich würden die mit dem Tabakkonsum einher gehenden gesundheitlichen Nebeneffekte zu einem gesteigerten sozialverträglichen Frühableben dieser für die CSU so wichtigen Wählerclientel führen. Die dadurch entstehenden Zigaretten-Minderverbräuche von rund 44 Millionen Schachteln pro Tag sollen durch eine erhöhte Konsumpflicht für Asylbewerber sowie Strafgefangene im Justizvollzug von mindestens 8 Schachteln pro Tag kompensiert werden.
Über den gesetzlichen Mindesttabakkonsum hinaus sollen zusätzliche Anreize für einen freiwilligen Mehr-Konsum sorgen. So kam aus dem Arbeitnehmerflügel der CDU der Vorschlag, in Großstädten die größten Straßenkreuzungen mit KI-gestützten Ampeln aufzurüsten. Kameras sollen die wartenden Stehzeuge erfassen und die KI auswerten, wer mit einer Kippe im Mund hinterm Lenkrad sitzt. Für solche Stehzeuge soll es beschleunigte Grünphasen geben.
Widerspruch zu den Schwarz-Roten Plänen kamen umgehend von den Grünen. So monierte ihr parlamentarischer Sprecher unter anderem die dann voraussichtlich steigende Feinstaubbelastung sowie durch weggeworfene Kippen vorallem in den Städten - wo besonders viele Grünen-Wähler wohnen. Die AfD hingegen begrüßte die Maßnahmen der Regierung. Schließlich sei exzessives Quarzen eine urdeutsche Angewohnheit.Alles dreht sich augenblicklich nur noch um den Mond. Die erste hollywoodfähige Mondmission ist im Gange, d.h. mit Frau an Bord. Ganz Amerika fiebert schon der heißen Eifersuchtsszene entgegen, die zur ersten Schlägerei im Weltraum werden könnte, durch welche das Raumschiff abenteuerlich ins Trudeln gerät. Und alles live im Reality-TV-Format. Aber nach einem kleinen Cliffhanger für die Werbepause kommen SIE ins Spiel: Die Außerirdischen. Denn die Raumkapsel dringt tiefer in die Weiten des Sonnensystems ein als der interplanetarische Kamelrat erlaubt. Zum Glück hat die Astronautin heimlich eine Weltkriegsflak mit an Bord geschmuggelt. Christina Koch wird also erste Heldin im wahren Krieg der Sterne, äh, zunächst nur Krieg der Planeten. Natürlich müssen für Hollywood die Earthies siegen, um ab dann sukzessive Sonnensystem, Milchstraße und Universum dominieren wie es sich gehört.
Die Live-Show auf allen Kanälen des US-Fernsehens hat umgehend umwälzende Effekte auf die gesellschaftliche Entwicklung. Immer mehr puritanische Kirchlein aus billigen Holzplanken an Vorortkreuzungen werden ratzeputz abgerissen und durch marmorne Artemis-Tempel ersetzt. Die Artemis-Statuen darin gleichen Lady Di in ihren besten Jahren - Artemis und Diana sind bekanntlich griechische und lateinische Bezeichnung ein und der selben Göttin, und Lady Di ist eben DIE Diana schlechthin gewesen.- Eingerückte Zeile