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Freitag, 22. August 2014, 01:56 Uhr (NNZ).

21.8.2014

Wie bereits berichtet hatte Gabriel nach seinem überraschenden Ausfuhrstop für Kriegswaffen gestern auf Druck der Rüstungsgewerkschaft Kaboom zugesagt, die Bundeswehr würde die zuvor für den Export bestimmte Ware abkaufen und mittels gezielter Vernichtung von Infrastruktur und Wohnraum im Inland die Nachfrage ankurbeln und Arbeitsplätze schaffen. Bereits heute war es soweit: Die Bundeswehr hat mittels einer tonnenschweren Fliegerbombe einen strategisch wichtigen Abschnitt der Bundesautobahn 3 zerstört, um die Bevölkerung von Teilen Bayerns an der Flucht zu hindern. Die Bundesregierung plant, bis zum Jahre 2014 ganz Bayern dem Gazastreifen gleich zu machen.

Gleichzeitig wird der Exportstop für Kriegswaffen nun doch wieder gelockert. Die Partiya Karkerên Kurdistanê erhält eine bunte Mischung neuwertiger, deutscher Hightechwaffen im Austausch gegen Erdgaslieferungen, die die Energieversorgung Europas sicherstellen sollen, wenn die Ukraine mitten im kalten Winter als Transitland für russisches Erdgas ausfällt. Die Lieferung von Waffen an die PKK stellt in sofern eine Revolution in der deutschen Außenpolitik dar, als dass die Bundesregierung damit erstmals eine kommunistische Befreiungsbewegung militärisch unterstützt. Diese Entscheidung ist der hauptsächlich mit Wessis bestückten Bundesregierung nicht leicht gefallen.

Screen­shot eines Selbst­lo­bo­to­mi­sie­rungs-Lehr­vi­de­os der ISIS

Offiziell begründet werden die Waffenlieferungen an die Kurden mit einem vermeintlichen Propagandavideo der ISIS, welches gestern im Internet auftauchte und die Enthauptung eines US-Journalisten darstellen soll. Angela Merkel hat sich das Video auf LiveLeak reingezogen und nannte es „barbarisch und abstoßend“. In besagtem Video ist zunächst eine völlig aus dem Zusammenhang gerissene Rede Baracko Barmers zu hören, in welcher er über die Schändlichkeit des Wiggertums referiert. Es folgt eine Wüstenszene, in welcher der angebliche Journalist in Guantanamo-Klamotten kniend ein Gedicht über die militärischen Schandtaten seiner amerikanischen Brüder und Schwestern vorträgt. Anschließend kommt der mutmaßliche Mörder mit einem stummeligen Fahrtenmesser und hält es dem Opfer an die Kehle. Die eigentliche Enthauptung ist nicht zu sehen – nach einer kurzen Überblende ist der Kopf bereits abgetrennt und hat auf einmal einen Schnurrbart, den er vorher nicht hatte, was andersherum irgendwie logischer gewesen wäre.

Der Film bekam fast durchgängig schlechte Kritiken. Nachdem er unter künstlerischen, ästhetischen und filmtheoretischen Gesichtspunkten analysiert und kritisch hinterfragt wurde, erfolgte eine Abschlussbeurteilung einer siebenköpfigen aus namhaften Oscar-Preisträgern zusammengesetzten Jury in Form einer 1000seitigen Dissertation. Hierin wurde dem Film bescheinigt, langweilig, einfallslos und vor allem unrealistisch zu sein. Wollte die ISIS vermutlich Angst und Schrecken verbreiten, so ernte sie doch nur Spott und Mitleid mit diesem von erkennbarem Dilletantismus geprägten Unwerk. Mitleid hat die ISIS damit tatsächlich bereits geerntet. So stellte der Jiu-Jitsu-Club Pritzwalk sofort ein hochwertiges japanisches Langschwert (Daitō) zur Verfügung, damit sich der Henker beim nächsten Mal nicht mehr so quälen muss. Auch George Lukas hat in einer einmaligen Benefitzaktion eine alte CGI-Maschine runtergeschickt, damit man in zukünftigen Produktionen das Blut in alle Richtungen spritzen sieht, wie man es heute von einem professionell gemachten Enthauptungsvideo erwarten darf.
20.8.2014 Empfohlener Newsartikel3

Über 2 Jahre ist er jetzt schon im Haus der Show Promi-Big-Brother: Das Experiment. Jetzt hat er die Nase voll. Julian Assange ist der erste der aufgibt. "Zwei Jahre in einem Haus eingesperrt zu sein ist einfach zu lange." Zudem hat er jetzt genug Promi-Insider-Informationen für Wiki-Leaks gesammelt. Das Experiment bei der Big Brother-Show besteht übrigens darin, zu untersuchen, wieviele Schwachköpfe es in der Bevölkerung gibt, die diesen Mist tatsächlich einschalten. Als nächstes steht für Assange die Teilnahme an einer Gerichtsshow mit TV-Richterin Barbara Salesch an. Auch das Dschungelcamp hat er schon gebucht, weil er so ohne selbst Flugtickets kaufen zu müssen, endlich mal wieder in seine Heimat Tralien kommt.

Siehe auch: [1] und [2]
20.8.2014
Der Betriebsratsvorsitzendenrat der Deutschen Rüstungsgewerkschaft hat heute auf einer eilig anberotzten Fressekotzerenz Bundeskamel Sigmar Gabriel zusammengehitlert. Die Arbeitnehmervertreter kritisierten aufs Schärfste die von der Bundesregierung verhängten Handelshemmnisse, genauer gesagt den kürzlich verhängten partiellen Kriegswaffenausfuhrstop. So seien etwa 100.000 Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet, sollte der Minister nicht umgehend die Waffenexporte wieder gestatten. Gabriel stand ziemlich verdattert auf der Bühne. Der gebürtige Sozialdemokrat hatte in seinem Gehirn bisher immer die Vorstellung gepflegt, Gewerkschaften seien progressiv und sozial – obgleich die SPD bereits selber zwei Weltkriege mit hunderten Millionen Todesopfern im Sündenregister zu stehen hat, hat sie doch das Soziale nie vollständig aus ihrem Namen gestrichen. Nun aber muss Gabriel erkennen, dass er einer Illusion aufgesessen war, dass Gewerkschaften doch nur ihre Partikularinteressen vertreten und dafür über Leichen gehen, und dass man sie am besten verbieten sollte. Manch einer hätte in dieser Situation die Vertreter der Deutschen Rüstungsgewerkschaft gleich mit ihren selbst produzierten Kriegswaffen zusammengeschossen, doch Gabriel bewahrete Besonnenheit, was vermutlich an seiner situationsbedingten Verwirrtheit lag, und schlug vor, die Bundeswehr werde nun einen Teil der bestellten und bereits produzierten Handelsware abkaufen, so dass ein Teil der Arbeitsplätze erhalten bleiben könne. Die freigestellten Mitarbeiter würden hingegen zu Bauarbeitern umgeschult, während die Bundeswehr die Waffen im Inland einsetzen würde, um verschiedene deutsche Städte in Mondlandschaften umzuformen, wie es im Gazastreifen schon ganz gut gelungen ist. Anschließend würden die umgeschulten Bauarbeiter die zerdingsten und zerfrimselten deutschen Städte wieder schön herrichten. Sie hätten also bereits jetzt eine Jobgarantie für die Zeit nach der Umschulung. Die Führerin Angela Merkel ist mit der Planung einverstanden und hat bereits ein entsprechendes Dekret unterschrieben.
18.8.2014
Trabanten.jpg

Russland droht mit einem Einfuhrstopp für ausländische Fahrzeuge. Hintergrund dieser Entscheidung ist ein ganz fieser Gedanke: Wirtschaftskrieg. Die von den USA und der EU zur Schädigung der russischen Wirtschaft als Atombombe angekündigten Sanktionen gegen Russland verpufften wie ein fehlgezündeter Feuerwerkskörper. Putin zeigt ihnen jetzt, wie man so etwas macht. Das Einfuhrverbot für Lebensmittel nach Russland wirkt sich in Russland mit steigenden Lebensmittelpreisen aus. Gleichzeitig (da die produzierten Lebensmittel ja irgendwo abgesetzt werden müssen) sinken die Lebensmittelpreise in den exportierenden Ländern.

Das gleiche Spiel jetzt mit Autos: Diese würden bei einem Importverbot in Russland sehr viel teurer werden, in Wolfsburg, Köln, Rüsselsheim oder Stuttgart werden sie dagegen billiger, denn Nachfrage und Angebot bestimmen nun einmal den Warenpreis im Kapitalismus. Während Putin in Russland die Preisentwicklung mit der Begründung, Spekulation zu verhindern, einfach per Dekret deckeln kann, sind die deutschen Autohersteller dem folgenden Preisverfall hilflos ausgeliefert. Das Gespenst der Deflation geht um.

Deflation ist für die einheimische Wirtschaft tödlich: ein jeder wartet mit dem Kauf einer Ware, dass sie noch billiger wird: und zwar wartet er so lange, bis das produzierende Werk bankrott ist. Eine florierende Wirtschaft benötigt dringend eine (wenn auch möglichst kleine) Inflation. Bei Deflation geht die Wirtschaft kaputt, die Insolvenzverwalter organisieren für den erwarteten Bedarf jetzt schon berufsbegleitende Kurzlehrgänge und Umschulungen.

Gott sei Dank haben wir gegen eine Deflation auch ein wirtschaftliches Mittel in der Hand: die Energie- und Spritpreise… damit wird alles wieder rausgerissen. Ätsch!
18.8.2014
Novorossia – Der russische Konvoi mit Hilfslieferungen für die notleidende Bevölkerung hat nach Angaben Poroshenkos unerlaubt die Grenze überquert und wurde deshalb von der ukrainischen Armee zusammengeschossen. Über 50 % der Fahrzeuge seien zerstört worden, so Poroshenko. Der Russe hätte nun sieben Tage Zeit, die zerschnetzelten Apfelmusnäpfe von der Straße zu fegen, anderenfalls werde man ein Kaninchen umbringen. Bundesaußenminister Steinmacker warnte den Russen noch einmal eindringlich, derartige Provokationen gefälligst zu unterlassen, anderenfalls würden schwerwiegende, folgenschwere, nicht näher spezifizierte Maßnahmen erfolgen. Vermutlich wird Steinmacker ein Kaninchen erschießen. Angela Merkel unterdessen hat sich beim Klingenwetzer ihre Genitalmoulinette schärfen lassen. Diese will sie sich in ihre Lustgrotte stampfen lassen, um beim nächsten Mal, wenn Steinmacker sie durchzumörsen gedenkt, ihm die lange Stange abzuraspeln. Militärexperten mit Erfahrung in schwerem, russischem Kriegsgerät meinen jedoch, dass Steinmacker Verdacht schöpfen könnte, wenn Merkel mit laut schnurrender Muschi vor ihm stünde. Außerdem sei zur Stunde noch nicht geklärt, ob das Kabel aus der Möse oder aus dem Arsch raushängen soll, oder ob sie einen Akku verwenden möchte. Angela Merkel hat als erste mechanische Frau ein ISIS-Terrorcamp inspiziert und erwartet nun weitere Anweisungen von den Annunaki-Brüdern.
16.8.2014
Bevor es die Kamelopedia gab, wusste man in Norddeutschland über Ägypten nur das, was der gottgleiche Pharao Peter "Scholle" Aton in NDR-Talkrunden darüber zum Besten gab. Nun segnete er das Zeitliche, was für einen Pharao aber lediglich den Umzug in eine Pyramide bedeutet. Aus seinem Heimatdorf Rhöndorf ließ er den originalen Rosengarten Konrad Adenauers in die Pyramide verfrachten. Am Rande des Siebengebirges macht sie es jetzt praktisch zum Achtgebirge. Die dahinter wohnenden Sieben Zwerge schalteten denn auch prompt eine Stellenanzeige für den nunmehr notwendigen achten Zwerg in der Zeitung, hinter der gewöhnlich ein kluger Kopf steckt, und im Kölner Stadtanzeiger.
16.8.2014
von J*


Wie soeben bekannt wurde, hat der BND auch rund 80 Millionen Deutsche ausspioniert. Die Telefonate, Browserdaten, E-Mails und Postsendungen seien aber nur als Beifang im Überwachungsnetz gelandet, eigentlich habe man Terroristen abhören wollen. Die Daten habe man aber selbstverständlich zur ordnungsgemäßen Vernichtung an einen Dienstleister in den USA weitergeleitet.

Siehe auch.png Hat gar nichts zu tun mit:  Nachhaltige Fischerei
15.8.2014 Empfohlener Newsartikel1
NoWikipedia.png

Panik in der Wikipedia

Superschutz ist bei Wikipedia die Möglichkeit, alle bisherigen Editoren, Administratoren (so heißen dort die Kameltreiber) und Bürokraten (Feenstabschwinger) einfach aus dem Projekt auszusperren. Durch dieses zusätzliche Gruppenrecht ist dann der Bearbeitungszugang zu den Artikeln nur für Mitglieder der Wikimedia Foundation (WMF) erlaubt.

Dieses neue Gruppenrecht wurde am 10. August 2014 eingeführt, nachdem nach einen erfolgreichen und leider formal nicht anfechtbaren Meinungsbild eine Durchsetzung des Ergebnisses dieses Meinungsbildes durch die WMF mittels dieses Superrechtes einfach verboten wurde. Da der Titel „Diktator“ für Administratoren eines Wikis schon exklusiv vergeben ist, bereitet sich die betroffene Stupidedia schon mal auf eine Patentklage gegen die Wikipedia vor.

Der Superschutz ist eine Vorstufe zur allgemeinen Editiersperre für die Wikipedia, um jegliche weitere Bearbeitungen zu verhindern und so vorzubereiten, dass die Wikipedia als Enzyklopädie nur als „Pay-to-view“- Angebot („Pay-TV“) im Internet die kommerziellen Ziele der WMF unterstützt. Nach unbestätigten Informationen soll die Wikipedia dann für eine riesige Ablösesumme von einem Verlag übernommen und als e-Book herausgebracht werden. Der jetzige Arbeitstitel „Superschutz“ suggeriert auch schon, dass es der gleiche Verlag sein kann, der auch die „Super-Illu“ druckt. Den bisherigen Editoren/Autoren wird angeboten, bei Facebook weiter zu editieren, kostet ja nichts.

Stop links.png
Achtung gespiegelt.png
WARNUNG! *** KAMELOPEDIA SUPERSCHUTZ ***
Dieser Artikel ist durch die Württembergische Metallwaren Fabrik (WMF) besonders geschützt!
Achtung.png
Stop rechts.png
Siehe auch.png Siehe auch:  was SIE darüber sagen.
11.8.2014
Miroslav Klose war unbeliebt bei den Artistenkollegen, weil Klose ohne Zirkuszelt und ohne Trapez seine Saltos quasi gratis darbot. Sein Brotberuf war Fußballer. In dem Beruf soll er auch nicht schlecht gewesen sein. Zuvor hatte bereits Zirkusdirektor Lahm die Truppe verlassen. Was bleibt ist Miros Tipp für die Damen: "Den Salto nie mit Stöckelschuhen probieren!"
7.8.2014 Empfohlener Newsartikel1
Trotz aller internationaler Kritik setzt der ukrainische Machthaber Poroshenko die Angriffe auf seine Nachbarländer wie beispielsweise die freie Republik Donez fort und hält an seiner aggressiven Expansionspolitik fest. Sein Ziel ist es ganz offensichtlich, mehrere kleinere Nachbarländer zu annektieren. Vorbildlich dagegen der russische Präsident Putin. Nachdem bekannt wurde, dass der ukrainische Diktator Waffenlieferungen über die russische Grenze erhält, hat er sofort ein Waffenimportverbot aus EU-Ländern und den USA erlassen. "Wir müssen verhindern, dass dieser ukrainische Despot weiterhin hochmoderne Waffensysteme aus EU und USA aus Waffentransporten an Russland erhält und mit diesen andere Länder drangsalieren kann. Hier hilft nur eine entschlossene und geschlossene Reaktion der Weltgemeinschaft."
Station1 3D.png Kamelopedia-Rundgang
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